Langwarder Groden

Es ist windig zwischen den Deichen am nördlichen Ende von Butjadingen, jener kleinen Halbinsel zwischen der Wesermündung und dem Jadebusen. Hier gibt es eine bunte Welt, die sich mit Worten gar nicht so einfach beschreiben lässt, denn es geht eben nicht nur um Farben, sondern auch um die Strukturen, die das Wasser in die Landschaft modelliert, und um die Vegetation entlang des Priels, auf den Schlickflächen, den Weiden und den Salzwiesen. Ein Stück Natur vom Feinsten, präsentiert auf dem Silbertablett in Gestalt eines weiten Holzbohlenbogens, der über die sich ständig wandelnde Wattfläche führt.

Wir brauchen Natur
Natur schützen bedeutet, sich respektvoll zu verhalten.
Dazu zählt auch die Beachtung der Regeln des Nationalparks.
Nur so bleibt die Natur erhalten und kann sich ungestört entwickeln.
Weitere Informationen zum Nationalpark Wattenmeer:
https://www.nationalpark-wattenmeer.de/

Licht und Schatten

Fast zwei Jahre überlegte ich, etwas über den Langwarder Groden zu schreiben, und habe doch gezögert. Vielleicht, weil er so schön ist und so klein und weil er eingekeilt ist zwischen dem westlicher gelegenen Touristenmagnet des Center Parks in Tossens und den Badestränden in östlicher Richtung bei den Gemeinden Fedderwardersiel und Butjadingen. Im Sommer strömen viele Menschen durch das kleine Naturschutzgebiet, mit Kind und Kegel, Hund und Fahrrad, und nicht jeder weiß sich zu benehmen. Im Grunde genommen braucht man also nichts über den Langwarder Groden schreiben, denn offenbar kennt ihn jeder, der nach Butjadingen will.

Andererseits ist die Landschaft großartig – im Wechsel der Gezeiten, im Spiel von Licht und Schatten, im Wandel der Tages- und Jahreszeiten. Und ich liebe es nun einmal von Orten zu berichten, die es uns Menschen ermöglichen, als aufmerksame und hingebungsvolle Beobachter Einblicke in die Natur zu bekommen. Hier ist also wieder solch ein Ort, der mehr Zeit verdient als das hektische Vorbeieilen unserer Tage, weil er mehr Entdeckungen bereit hält, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Und eben diese Schönheit ist es auch, die sich hier – im wahrsten Sinne des Wortes – sehen lassen kann.

Der Rotschenkel (Tringa totanus) ist im Langwarder Groden während der Brutzeit häufig zu beobachten. Charakteristisch für diesen Schnepfenvogel ist der erhöhte Standort, von wo aus er fortwährend pfeifend ruft.

Meinen Antrittsbesuch statte ich der Wattwelt des Grodens an einem unsteten Julitag ab. Der Wind rüttelt heftig und die Wolkendecke löst sich nur sehr langsam auf. Am frühen Nachmittag, als ich bereits fünf Stunden durch das Gelände gestreift bin, zeigt sich dann auch die Sonne zwischen gleißend grau-weißen Wolken und taucht die Landschaft in jenes unvergleichbare, bleierne Nordseelicht, das ich so sehr mag. Über Ebbe und Flut habe ich mir wenig Gedanken gemacht, obwohl man das für ornithologische Beobachtungen schon berücksichtigen sollte. Aber ich habe nur den einen Tag hier geplant und irgendwann im Laufe dieser Zeit wird das Gezeitenprogramm sicher einmal durchgespielt sein, denke ich als Mittelgebirgler arglos. Aber die Landschaft am Priel wird sich in der Zeit meines Aufenthalts wenig verändern. Ich kann nicht erkennen, ob das Wasser kommt oder geht. Es ist da, so ein bisschen jedenfalls.

Auch die Wiesenpieper (Anthus pratensis) zählen zu den häufigen Bewohnern im Langwarder Groden. Die spatzengroßen Vögel bevorzugen Marschland, Dünen und Feuchtwiesen als Brutgebiete – welche sie hier reichlich vorfinden.

Verlaufen kann man sich im Groden nicht. Es geht einmal vom Hauptdeich aus durch die Weiden hinüber zum Bohlenpfad und von dort über eine Holzbrücke auf den Sommerdeich, von wo aus man die Kernzone des Nationalparks – Salzwiesen und dahinter das Watt – überschaut. Zurück über die Brücke führt der Rundweg am Priel Richtung Osten weiter, bis dieser mit dem weiten Mündungstrichter der Weser verschmilzt. Von dort geht es weiter am Wasser entlang, die Salzwiesen umrundend und auf dem Radweg am Hauptdeich zurück zum Priel. Ich laufe diese Runde zweieinhalb mal ab, beim letzten Mal nur bis zur Prielmündung und dann wieder zurück, nochmal rauf auf den Sommerdeich und dann zum Parkplatz beim Deichschäfer. Bei diesem Besuch war mir die Vogelbeobachtungshütte etwas weiter westlich noch nicht bekannt, das allein Grund genug, den Groden ein weiteres Mal zu besuchen. Doch dazu später mehr.

Während der Flut drängen sich Austernfischer (Haematopus ostralegus) auf den Molen an der Wesermündung. Ihre Nahrung ist so sehr auf das Watt spezialisiert, dass sie schon eine Art Symbolvogel für die Nordseeküste sind.

Vogelwelt

Auf dem schweren Stahltor der Kuhweide am Startpunkt des Rundwegs hockt ein Bluthänflingpärchen. Die Stangen sind so dick, dass es aussieht, als würde der ruppige Wind die kleinen Vögel jeden Moment über das glatte Metall schubsen, auf dem sie so gar keinen Halt finden. Mein erster Blick schweift über die Wiesen zum Sommerdeich. Dazwischen sehe ich hölzerne Strukturen, aber vom Deichweg aus ist noch nicht zu erkennen, wie sich der Bohlenweg in einem Halbrund über das Watt erstreckt. In den Wiesen pfeifen die Rotschenkel frenetisch. Stare und Bachstelzen schwirren um die Pfosten des Weidezauns. Rohrammern, Wiesenschafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen tummeln sich in den Weiden, die beides bieten, sumpfige Wasserrinnen und staubtrockene Sandflächen.

Am Bohlenweg glitzert das feuchte Watt, eine wässrige, schlackige von Queller überzogene Weite, in der Austernfischer, Lachmöwen und Rotschenkel herumstaksen. Von den Furchen und Rinnen, die unter der Wasseroberfläche liegen und den Wattboden so einzigartig und interessant formen, ist nichts zu sehen. Ich nähere mich über die Bohlen der Brücke und erkenne einen rostbraunen, unförmigen Haufen auf einer Sandbank. Zuerst glaube ich an irgendetwas aus dem Meer Angeschwemmtes, eine alte Tonne oder etwas in der Art, aber dann bewegt es sich und ich schaue doch einmal durch das Fernglas. Ein Seehund, tatsächlich, räkelt sich auf der feuchten Erde. Er lockt rasch Publikum an und scheint seinen Auftritt sichtlich zu genießen.

Die anderen Seehunde, die ich später vom Sommerdeich aus entdecke, bleiben im Priel und ich fragte mich schon in diesem Moment, wie tief der Priel eigentlich ist, wenn die Seehunde darin tauchen können. Erfahren habe ich das erst bei meinem zweiten Besuch im August, als ich bei Ebbe im Groden unterwegs war. Aber auch dazu etwas später mehr.

Vom Sommerdeich aus braucht man ein Fernglas oder Spektiv, um bis ins Watt hinüber zu blicken. In einem Bogen zieht sich die Küstenlinie vom Jadebusen bis zur Weser hin. In den Flachwasserzonen leuchten mit auffälligem Gefieder Brandgänse. Löffler bilden weiße Wolken weit draußen im Watt. Auf den Molen, die ins Meer hineinragen hocken Graugänse, Kormorane, Möwen und Austernfischer, Unmengen von ihnen. Der perlende Klang der Brachvögel weht vom Wasser und aus den Wiesen auf den Deich. Turmfalken und Rohrweihen patrouillieren mit konzentriertem Blick über das Deichvorland. Kernzone, eine unberührte Welt.

Blick auf das Watt der Wesermündung bei Ebbe

Was uns heilig ist

Im Englischen gibt es für Naturschutzgebiete und Wildnisreservate den Begriff sanctuary, das gleiche Wort, welches Heiligtum bedeutet. Und hier im Langwarder Groden fange ich das erste Mal an, darüber nachzudenken, woran es liegt, dass die Natur manchen Menschen keine Ehrfurcht einflößt, dass sie ihr gegenüber gleichgültig scheinen, von Respekt ganz zu schweigen. Und ich wundere mich, weshalb viele Menschen an der Natur vorbei- oder sogar durch sie hindurchfahren und nicht mehr als eine Landschaft wahrnehmen.

Der Turmfalke (Falco tinnunculus) nutzt die Ebbe, um im Priel nach Nahrung zu suchen.

Hier im Langwarder Groden, der zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehört, und seit 2014 durch den teilweisen Rückbau des Sommerdeichs an der Wesermündung renaturiert wird, möchte man aber kaum schlicht von einer Landschaft sprechen. Das Gebiet ist eine von mehreren Ausgleichsflächen im Zuge des Neu- und Ausbaus des JadeWeserPorts im nahegelegenen Wilhelmshaven. Mit dem wieder geschaffenen Anschluss an die Gezeiten, beginnt sich die Landschaft zwischen den Deichen zu verändern. Es wird noch Jahre dauern, bis der Langwarder Groden sein „wahres Gesicht“ mit typischen Vegetationsformen und von den Gezeiten geprägten Strukturen zeigt, so sehr verändert sich die Landschaft im Moment noch. Als lebensgroßes naturkundliches Echtzeit-Diorama könnte man ihn also bezeichnen. Ein sanctuary.

Der Langwarder Groden vom Aussichtspunkt auf dem Sommerdeich aus gesehen.

Dass der Langwarder Groden Ausgleichsfläche ist, weil andernorts eine über Jahrzehnte in der Tierwelt etablierte Industriebrache nun doch vom Menschen genutzt werden soll und viele Arten weichen müssen, mag ein echter Wermutstropfen sein. Das Naturschutzgebiet Voslapper Groden-Süd grenzt direkt an den JadeWeserPort und soll im Zuge der Weiterbebauung weichen. Als vorgezogene Kohärenzmaßnahme kaufte die Betriebsgesellschaft des Hafens 2014 den Langwarder Groden. Etwa 15 Kilometer trennen die beiden Naturschutzgebiete voneinander. Für die zugfreudige Vogelwelt des Wattenmeeres vielleicht nur ein Katzensprung, doch ob der Bau eines dritten großen Hafens an der deutschen Nordseeküste – ein Tiefwasserhafen zudem – die Vernichtung bestehender Brutgebiete rechtfertigt, darüber scheiden sich die Geister. Der JadeWeserPort ist insofern eben auch ein sanctuary, ein Heiligtum der globalen Wirtschaft.

Dieser Gemeinen Strandkrabbe (Carcinus maenas) fehlen ein paar Körperglieder, sie ist aber auch schon ein älteres Exemplar, was sich an der Besiedlung mit Seepocken erkennen lässt. Gut zu sehen ist auch die große Knackschere. Geht der Krabbe wie hier mal etwas verloren ist das kein Problem – wächst alles wieder nach.

Kann man die Natur schützen, wenn Menschen darin bestenfalls eine „Landschaft“ sehen, ohne die komplexen Zusammenhänge des Ökosystems, den Verbindungen zwischen Tieren, Pflanzen, Klima, Umwelt und vor allem uns Menschen? Für die meisten Menschen sind Orte wie der Langwarder Groden ein erholsamer Kontrast zur Zivilisation. Wind, Sonne, Wasser und hier und da ein Vogel, eine Kuh, ein Schaf. Vielleicht eine Krabbe im Schlick oder eben auch ein Seehund. Aber Natur ist weit mehr, als nur die Abwesenheit von Zivilisation. Die Beziehung zwischen Mensch und Natur zeigt sich im Groden als eine Mischung aus Neugier und Ratlosigkeit. Vom Deich aus tasten die Augen den Horizont eher nach Containerschiffen, Signaltonnen und Leuchttürmen ab, als nach Löfflerkolonien oder Brachvögeln. Der Morgen offenbart Spuren im feuchten Sand von Waschbären, Möwen, Rotschenkeln oder Füchsen. Ich fotografiere die zarten Abdrücke, laufe drumherum, um sie nicht zu zerstören. Auch sie erzählen von diesem Ort, diesem Morgen, von den Stunden bevor hier der erste Mensch vorbeiging. Ob sie wohl noch jemand bemerkt? Oder die Feldlerchen, die in den Sandlöchern auf den Wiesen ihr Gefieder pflegen, und die Wiesenschafstelzen, deren nunmehr flügge Junge auffällig in den Grashalmen schaukeln.

Dinge, die man im Langwarder Groden nicht darf, und manche trotzdem machen. Vielleicht weil sie es nicht wissen. Oder weil es sie nicht kümmert?

Ich kriege gar nicht genug von dem Seehund. Das Wasser steigt doch etwas und darum hat er sich inzwischen auf der Sandbank vorangearbeitet, um nicht nass zu werden. Nun liegt er keine zwanzig Meter vom Bohlenweg entfernt und gibt theatralische Verrenkungen zum besten. Er blinzelt und gähnt, schnuppert, wedelt mit den Flossen und das schon seit Stunden.

(Video hat keinen Ton)

Die verborgene Landschaft

Mein zweiter Besuch im Langwarder Groden ist an einem Samstag im August, ein gutes Jahr später. Das Wetter ist unbeständig und über das Hinterland schieben sich mächtige Wolkenberge. Doch an der Küste hält sich die Sonne wacker bis in den Nachmittag hinein. Es ist frisch für August, windig natürlich, aber dadurch auch herrlich klar über dem Meer. Das Land zeigt seine Farbenpracht. Diesmal habe ich die Gezeiten im Kopf. Ich will zur Vogelbeobachtungshütte, aber erst, wenn die Flut einsetzt und die Vögel draußen auf dem Watt immer mehr Richtung Küste treibt, bis sie schließlich über den Deich in die Wiesen und Pütten kommen. Bis es soweit ist, mache ich mich auf zu meinem Rundgang. Mit dem auslaufenden Wasser kommt eine Welt zutage, die ich hier nicht vermutet hatte. Der Priel entlang des Sommerdeichs ist ein tiefer, trogförmiger Kanal. Flussuferläufer sausen rastlos durch den feuchten Schlick, Austernfischer und Möwen suchen in kleinen Trupps nach Nahrung. Flussseeschwalben schweben über den letzten Wasserläufen auf der Suche nach leichter Beute. In den Wiesen hocken Goldregenpfeifer nahezu perfekt getarnt, wenn sie sich nicht bewegen.

Der völlig leer gelaufene Priel entlang des Sommerdeiches offenbart sich bei Ebbe als ein trogartiger Kanal.

Je weiter ich mich der Wesermündung nähere, umso zerfurchter wird diese Welt. Das Wasser spült die Erde aus, malt in weichen Linien, Bögen und Wellen eine fast feminin anmutende Landschaft hinter den Sommerdeich. An der Mündung des Priels ragen die Reste verwitterter Holzstämme aus dem Boden, umschüttet von Steinbrocken, Mauern, Schlick und Wasser – ein Durcheinander in dem sich allerlei Leben verkriecht, bis das Wasser zurückkommt – und dahinter erstreckt sich das flache Watt bis zum Horizont, über dem weiße Wolkenberge über einen kreidig blauen Himmel ziehen.

Das Wasser kommt schnell zurück und ich mache mich auf den Weg zur Hütte. Als ich am Bohlenpfad ankomme, ist vom Schlick bereits nichts mehr zu sehen. Über den Priel fließt das Wasser weiter westwärts am Deich entlang und füllt dort flache Bereiche, in denen selbst die kurzbeinigen Sturmmöwen noch lange stehen können, bevor sie sich in trockenere Gebiete verziehen.

Die Beobachtungshütte westlich des Bohlenpfades erreicht man vom Radweg am Hauptdeich aus.

Die kleine Hütte ist leer, bis auf einen Vogelbeobachter aus dem rund 50 km entfernten Oldenburg. Er ist oft hier, erzählt er und stellt nebenbei ein binokulares Swarovsky-Spektiv auf (ein Gerät, das selbst mich Spektiv-Muffel neugierig macht). Draußen sitzen Goldregenpfeifer, Brachvögel und Sturmmöwen. Eine einzelne Mantelmöwe putzt auf einer Sandbank ihr Gefieder, während um sie herum Dutzende Sandregenpfeifer nach Nahrung suchen. Die Zahl der Vögel im Flachwasser nimmt rasch zu. In den folgenden zwei Stunden wird der gesamte Bereich vor der Hütte mit Wasser volllaufen. Die Sturmmöwen verschwinden und eine große Menge Grünschenkel und noch mehr Große Brachvögel kommen aus dem Watt hierher. Dazwischen eine Gruppe Kiebitzregenpfeifer, die dank ihrer Größe und dem schwarzweißen Gefieder leicht zu erkennen sind. Eine Pfuhlschnepfe und einige Knutts leuchten kupferrot aus der Menge der Limikolen hervor. Schnatterenten, Brandgänse, gelegentlich ein Grau- oder Silberreiher, eine Rohrweihe über dem Deich, ein Schwarm Alpenstrandläufer – die zwei Stunden vergehen wie im Flug.

Der freundliche Oldenburger lässt mich trotz Pandemievorsicht mehrmals durch sein fantastisches Spektiv schauen und erklärt in einer angenehm ruhigen Art, woran man den ein oder anderen Vogel erkennen kann. Da wir vergeblich auf Löffler warten, hat er noch einen Tipp für mich. Am Jadebusen bei Eckwarden gibt es mehrere Pütten entlang des Deiches, wo sich die Löffler gerne aufhalten. Später finde ich dort allerdings neben Deichschafen nur jede Menge Kitesurfer. Das Wetter spielt hier im Hinterland auch nicht mehr mit. Dennoch behalte ich diesen Ort im Hinterkopf und werde bestimmt mal wieder vorbeischauen.

Hinter dem Hauptdeich zieht ein Gewitter vorbei. In der Hütte bemerken wir außer einigen Regentropfen und Donnergrollen nicht viel davon. Das geballte Leben, das sich hier vor uns versammelt hat, verschlägt uns die Sprache. Besonders der Anflug der Großen Brachvögel will kein Ende nehmen.
„Die Hälfte der Erde“, meint Edward O. Wilson in seinem gleichnamigen Buch, müsste man unter Schutz stellen, damit die fortschreitende Lebensraum- und Artenvernichtung gestoppt werden könnte. Schutzgebiete wie der Langwarder Groden mögen da wie ein Tropfen auf dem heißen Stein wirke, zumal auch sie den Artenverlust durch den Klimawandel nicht aufhalten können. Dennoch sind Gebiete wie diese enorm wichtig, weil jeder der sie besucht ein Stück sehen kann von dem, was bewahrt werden soll.
Bleibt zu wünschen, dass die Menschen mit offenen Augen durch die Welt laufen und sich überzeugen lassen, dass diese Schönheit erhalten bleiben muss.

Links

Zum GURKENGLAS


Informationsbroschüre des JadeWeserPort zu den Ausgleichsflächen im Zuge des Hafenneu- und -ausbaus
Faltkarte mit Übersichtskarte des Langwarder Groden vom Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und dem Tourismus-Service Butjadingen GmbH & Co. KG

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