Îles Chausey – Archipel im Griff der Gezeiten

Mit einem Tidenhub von bis zu 15 Metern zählt der Golf von Saint-Malo zu den weltweit am stärksten von Gezeitenkräften geprägten Regionen. Diese starken Wechsel von Ebbe und Flut sind überall an der Côte d’Emeraude zu erleben, die sich von Saint-Brieuc im Westen bis in die Normandie zur Bucht des Mont Saint-Michel erstreckt. Draußen im Golf liegt Europas größter Archipel, so jedenfalls kann man es auf der Website der Chausey-Inseln lesen. Während bei Hochwasser 52 Inseln aus dem Meer ragen, legt die Ebbe eine ganz eigene Welt aus 365 großen und kleinen Felsformationen frei.

Der kleine Hafen an der nördlichen Küste von Grande Île bei einsetzender Ebbe. Noch schaukeln die vielen kleinen Boote auf dem Meer, welches sich aber bald schon vollkommen zurückgezogen haben wird.

Grande Île ist mit etwa eineinhalb Kilometern Länge zwar tatsächlich die größte des Archipels und nebenbei auch die einzige bewohnte, doch sie ist noch immer so klein, dass man sie im Laufe eines Tages in aller Ruhe erkunden kann.

Grande Île ist Ankunftsort und Ausgangspunkt an diesem Ostersonntag, der mit sonnigem, vorsommerlichem Wetter aufwartet. Die Flut läuft gerade aus, was man an dem ersten schmalen, dunkel gefärbten Streifen an den Mauern und Felsen ringsum erkennen kann, an die das Meer schmatzend schwappt. Das kleine Fährschiff aus Saint-Malo, welches in einer guten Stunde die Strecke durch den Golf gefahren ist, spuckt einige Dutzend Menschen aus, die sich rasch in alle Himmelsrichtungen über die Insel verteilen. Ich stehe noch einen Moment an der Anlegestelle und betrachte eine neugierige Mantelmöwe. Neben dieser größten aller Möwenarten bevölkern auch Silbermöwen den Archipel. Die Touristen kommen ihnen sehr gelegen, bringen sie doch allerlei Leckereien mit, denen eine Möwe nicht wirklich widerstehen kann. Von mir gibt es aber nichts, das merkt auch die Mantelmöwe schnell. Mit einem tiefen Gurgeln und einem letzten schrägen Blick in meine Richtung macht sie sich davon.

1| Mantelmöwe (Larus marinus) – 2| Die Anlegestelle auf Grande Île
3| Plage de Port-Marie bei Flut

Auch ich verlasse den Anleger nun, zunächst in Richtung Süden. Der Weg führt vorbei an einigen kleinen Häusern aus Naturstein, einer Wiese und einem großen, schattigen Garten, hin zum Strand von Port-Marie. Zwischen dunklen Felsen fällt der goldgelbe Sandstreifen leicht zum Wasser ab. Nichts deutet in diesem Augenblick darauf hin, dass sich das Meer bald weit zurückgezogen haben wird. Vierzehn Meter beträgt der Tidenhub auf dem Archipel, und da Ostern ist und damit Vollmond, gibt es kräftige Gezeitenströmungen.
Am Nachmittag jedenfalls ist das Wasser hier weg, dümpelt weit unten in der kleinen Bucht zwischen den dann steilen Klippen. So tief unten, dass auf dem freigelegten Strand ein mehrstöckiges Haus Platz hätte. Ich begreife einfach nicht, wohin all diese Unmengen an Meerwasser geflossen sind. Doch ich greife vor…
Vom Strand aus führt ein Pfad durch Ginstergebüsch auf eine Anhöhe. Der Stechginster, der überall an den Küsten des Golfs wächst, bietet zahlreichen kleinen Vögeln das perfekte Bruthabitat. Vor allem Heckenbraunellen, Zaunkönige und Bluthänflinge lassen sich hier beobachten. Zu dieser Jahreszeit sitzen die Männchen auf den sparrigen Zweigen der Ginsterbüsche und markieren mit lauten Rufen ihre Reviere. Lässt man also seinen Blick über das Dickicht schweifen, wird man rasch fündig.

1| Heckenbraunelle (Prunella modularis) – 2| Austernfischer (Haematopus ostralegus)
3| Breite Teppiche aus Stech- und Besenginster überziehen Grande Île

Auf den Felsen, die von der Anhöhe aus zum Meer abfallen, hocken Rabenkrähen und Brandgänse. Hier und da huscht ein Paar Austernfischer vorbei. Sie sind hier seltsam still. Ihr charakteristischer Pfeifruf, den ich vom Wattenmeer gewohnt bin, erklingt den ganzen Tag über nicht. Noch hat die Brutzeit nicht begonnen, doch schon jetzt hocken die oft viele Jahre als Brutpaar verbundenen Vögel zu zweit an sonnigen Plätzen in Wassernähe.

Die Luft ist erfüllt von Märzfliegen, einer dicken, schwarzen Mückenart, die sich an den blühenden Ginsterteppichen laben. Sie sind zwar allgegenwärtig, stören aber nicht. Einige Schwalben sirren rasant in der Mittagshitze über die Hügel und Buchten, wohl auch, um den Märzfliegen nachzustellen.

Wie man das so macht als Vogelbeobachter und Familienmensch, habe auch ich diesen Birdingtag als Familienausflug getarnt. Während Mann und Kinder schon zum nächsten Strand aufgebrochen sind, habe ich Zeit, mich meiner Lieblingsbeschäftigung zu widmen. Nach etwa einer Stunde in den Ginsterhügeln bekomme ich dann doch ein schlechtes Gewissen und folge der Familie zum Strand von Port Homard. Am östlichen Ende des über zweihundert Meter langen, halbmondförmigen Sandbogens steht ein altes Fort, das auf Napoleon III. (einem Neffen von Napoleon Bonaparte) zurückgeht. Zeitweilig war es in Besitz des Autobauers Louis Renault. Heute beherbergt es Fischerfamilien, die ganzjährig auf Grande Île leben.

Allmählich ist es fast schon zu spüren, wie das Meer mit einem tiefen, langen Seufzen auszuatmen scheint. Das Wasser ist fort und eine stille Trägheit legt sich über den Archipel. Der Meeresboden liegt offen da, irgendwie nackt und schutzlos, übersät mit leeren Muschel- und Schneckengehäusen in allen Farben, Formen und Größen. Im Schlick verborgen aber schlummern die wahren Schätze und die Franzosen wissen sie zu nutzen: pêche à pied!

Mit Eimern, Körben, Schaufeln und Harken marschieren sie zu Miesmuschelbänken, suchen in Felsspalten nach Krabben oder graben aus dem nassen Untergrund alle erdenklichen Muschelarten aus. Ganze Familien ziehen los, als hätten sie auf keinen anderen Moment des Tages gewartet als den nahenden Scheitelpunkt der Ebbe, um so weit wie nur möglich in die sonst verborgene Meereswelt vordringen zu können. Man kommt sich schon albern vor, wenn man da nur am Strand steht und auf das ferne Meer guckt, zufrieden mit den leeren Muschelschalen fürs Erinnerungsglas. Doch für Ignoranten wie mich haben die Franzosen keinen Blick. Das Fußfischen ist einfach zu wichtig, es geht schließlich ums Abendbrot. Mich kann man ja kulinarisch mit so ziemlich allem vergraulen, was aus dem Meer kommt. Muscheln, Krebse, Tintenfische – nichts hat es bisher auf meine Speisekarte geschafft. Doch hier an der französischen Smaragdküste fange ich ernsthaft an, diese Strategie zu überdenken. Tausende Franzosen können sich doch unmöglich irren. Als mein Sohn später am Strand von Port-Marie eine lebende Jakobsmuschel anschleppt und ich das glibberige Innere sehe, vertage ich die Entscheidung allerdings noch einmal.

Die kleine Bucht am Strand von Port Homard – 1| bei Flut und 2| bei Ebbe

Am Strand von Port Homard wagen wir es, mein Mann und ich, und überlassen die Kinder für eine Weile ihrem Schicksal, dass sie anständig zu nutzen wissen und eine gigantische Sandburg errichten, verziert mit allem, was sie am Strand finden können. Wir überreichen den Kindern eines der Walkie-Talkies und bleiben auf diese Weise immer in Kontakt. Hier auf der Insel sind die Geräte äußerst praktisch. Wir dagegen machen uns auf den Weg zu einigen vorgelagerten Felseninseln, die nur bei Ebbe zu Fuss erreichbar sind.

Wir schreiten durch Neptuns Vorgarten und vergessen schnell, dass wir erwachsen sind. Die Hände gefüllt mit Muschelschalen arbeiten wir uns über Rinnsale hinweg zu den mit Blasentang überwucherten Felsen. Wie auf Watte steigen wir über die Pflanzenteppiche. Oben auf dem Berg aus Gestein schauen wir hinunter auf noch mehr Felsen und einige Silbermöwen, die wir aus ihren Tagträumen reißen und die uns entsprechend missmutig beäugen. Wir verstehen, dass das hier ihre Welt ist, nicht unsere und steigen über die großen Steine wieder hinab zur Bucht. Die Boote dort liegen inzwischen halbschief im Sand oder dümpeln in den letzten verbliebenen Zentimetern Wasser.

Plötzlich eine Bewegung auf den Felsen. Völlig unerwartet steht ein kleiner Steinwälzer nur ein paar Meter vor uns. Wo noch vor wenigen Stunden meterhoch das Wasser stand, findet auch er jetzt in den Geröllfeldern und schlaffen Tangwiesen jede Menge Nahrung. Es ist das erste Mal, dass ich einen Steinwälzer beobachten kann, ein Lifer, und auch wenn ich mich schon in diesem Moment am liebsten in Dankbarkeit vor dieser kleinen Vogelart verneigt hätte, hat sie am Ende das Tages eine noch aufregendere Überraschung für mich bereit.

Steinwälzer (Arenaria interpres)

Wir kehren zurück zu den Kindern, denen der Abschied vom Strand nicht so leicht fällt, auch weil sie feststellen, dass eine Sandburg kein Bauwerk für die Ewigkeit ist und sie schon bald Wind und Wellen zum Opfer fallen wird. Über die Dünen steigen wir zum nächsten Strand – Grand Grève – dem größten der Insel. Ihm gegenüber auf der Nordseite liegt die Anse à la Truelle, eine kleine Bucht. Eigentlich ist hier die schmalste Stelle von Grande Île, etwa siebzig Meter bei Flut, doch jetzt ist alles Land, hier oben auf der Düne und unten zwischen den Felsen.

Vom Strand Grand Grève aus bietet sich ein Panorama über die Inseln und Felsen des Archipels. Während Grand Île hier auch ihren westlichsten Punkt erreicht, erstreckt sich die zumeist unterseeische Felsenwelt noch etwa 3,5 Kilometer nach Norden und Westen.

Die Sonne überschreitet den Zenit und allmählich sehne ich mich nach Schatten. Der ist recht rar auf Grande Île, denn nur zwischen dem Fort und der ehemaligen Farm gibt es Bäume und hochgewachsene Wildhecken. An der kleinen Kapelle Notre-Dame machen wir Rast und der Schatten, den die alten, kühlen Steinmauern spenden, ist wohltuend. Aus den Ritzen des Gemäuers kriechen Mauereidechsen, die ihre Körper wiederum in der Sonne wärmen. So nützt des kleine Gotteshaus jedem auf seine Weise.
Bis zur Rückfahrt sind es in diesem Moment noch drei Stunden. Wir beschließen, um die östliche Landspitze mit dem Leuchtturm und der Festung zu wandern. Vom Hafen aus führt der Rundweg vorbei am sozialen Kernstück der Insel mit Poststelle, Hotel, Restaurant, Bar und Boutique. Hier gibt es neben allerlei Souvenirs auch kulinarisch alles, was der Archipel zu bieten hat.

Charmante Torwächter am Eingang zur Forteresse des Matignon. Weiter kommt man als Besucher auch nicht, denn die Festung ist in Privatbesitz.

Die Geschichte der Îles Chausey reicht einige Jahrhunderte zurück, bevor sie 1778 dauerhaft in französischen Privatbesitz gelangten. Die Besitzer wechselten häufig durch Erbschaften und Verkäufe, bis sie Ende 1918 in den Besitz der Société Civile Immobilière – SCI – übergingen, welche aus drei Familien bestand. Bis 1978 gehörte auch die Autobauerfamilie Renault zu den Miteigentümern, verkaufte aber ihre Anteile. Heute wird die SCI als Eigentümerin von drei Geschäftsführern vertreten, welche das Gesellschaftskapital zu gleichen Teilen im Auftrag der drei Familien verwalten.

Die Inseln sind Landschaftsschutzgebiet und so hat es sich die SCI auch zur Aufgabe gemacht, Natur und Kultur des Archipels zu fördern und zu bewahren. Wirtschaftlich waren über die Jahrhunderte auf den Inseln drei Zweige bedeutsam: der Abbau von Granit, die Sodagewinnung aus Blasentang für die Glasindustrie und die Fischerei. Erhalten geblieben ist die Fischerei, welche vor allem dadurch unterstützt wird, dass Fischerfamilien dauerhaft auf Grande Île leben können, etwa in der Festung oder dem alten Fort. Neu und im Wachstum begriffen ist der Tourismus.

1| Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) – 2| Mauereidechse (Podarcis muralis)

Die reichhaltige Natur zu schützen ist dagegen komplizierter. Wachsende Besucherzahlen, zunehmender Bootsverkehr, ja selbst das Fußfischen (es gibt dabei durchaus Vorschriften, wann welche Arten in welchem Umfang und mittels welcher Geräte gefangen werden dürfen, allerdings kontrolliert das kaum jemand) in ständig wachsendem Ausmaß stellen die Inseln vor die schwierige Aufgabe, die vielen unterschiedlichen Interessen von wirtschaftlichen Branchen, Politik und Naturschützern zu vereinen. Die Idee in den 1980er Jahren, die Inseln zu einem Meeresnationalpark zu machen, scheiterte an eben diesen vielen gegensätzlichen Interessen und mangelndem politischem Willen. Es wird also in Zukunft darauf ankommen, ob man sich zu Kompromissen durchringen kann: Besucherzahlen und touristische Angebote zu begrenzen (gefordert ist sogar eine qualitative Selektion der Besucher), Einschränkung des Bootsverkehrs, Aufklärungs- und Informationsarbeit um die besonderen Gegebenheiten der Naturräume des Archipels zu schützen. Derzeit wird die Besucherzahl auf 200 000 pro Jahr geschätzt. Mit dem Ausbau der Verbindungen zum Festland wie dem Hafen im normannischen Granville oder Cancale in der Bretagne, nehmen populäre Freizeitbeschäftigung wie Segeln auch auf dem Archipel zu. Was die Zukunft bringen wird, ist derzeit völlig unklar. Es gibt viele unterschiedliche Interessen, viele Gesprächsparteien, aber vor allem bräuchte es ein gemeinsames Ziel, über das man reden könnte. Man ist sich auf den Îles Chausey dieser Entwicklungen bewusst, doch wirtschaftliche und politische Entscheidungen werden anderswo getroffen.

Segelboote am Strand von Port-Marie. Das zunehmende individuelle Freizeitsegeln stellt ein Problem dar. Zum einen lassen sich die Besucherzahlen nicht mehr genau beziffern, zum anderen sorgen mehr Menschen für mehr Störungen in den maritimen Naturräumen, auch durch das beliebte pêche à pied. Segelboote dürfen nur an den großen Stränden Port-Marie und Homard ankern, die kleinen Buchten sind den Chausiaises vorbehalten. Das gilt übrigens auch fürs Baden.

Die Landzunge, auf welcher der Leuchtturm steht, ist schnell umrundet. Von hier aus erkenne ich in der flirrenden Luft über der Bucht sogar den Mont Saint-Michel – mehr als dreißig Kilometer entfernt. Der Pfad endet wieder am Strand von Port-Marie. Das Wasser ist nun weit unten am Ende der Bucht. Einige Segelyachten ankern dort. Was im Frieden des vorsaisonalen Nachmittags malerisch wirkt, wird in der Fülle des Hochsommers zum Problem. Darum sind die drei großen Strände auf Grande Île den Touristen überlassen, während die kleinen Buchten den Anwohnern vorbehalten bleiben. Zum Baden ist das Wasser aber ohnehin noch zu kalt. Erkundungen zwischen den von Blasentang überzogenen Felsen sind aber allemal möglich. Ein Wolkenschleier hat sich über den Himmel gezogen und macht das Licht milchig-weiß, die Landschaft kaffeefarben von Latte bis Mokka. Eine neugierige Silbermöwe setzt sich zu mir auf den Felsen. Vielleicht sitze ich auf ihrem Lieblingsplatz? Wahrscheinlicher ist wohl, dass sie auf einen Leckerbissen hofft. So viel scheint sie schon gelernt zu haben über Touristen und ihre nachmittägliche Erschöpfung hier am Strand. Sie guckt etwas verlegen, als es nichts gibt von mir, und nestelt an ihrem Gefieder herum.

Die Rückfahrt nach Dinard ist abwechslungsreich. Der Abschied von den Îles Chausey bei wieder steigendem Wasserpegel fühlt sich zugleich wie ein Aufbruch an. Weiterziehen, neues Land entdecken. Überall legen die großen und kleinen Schiffe ab und fahren über die Bucht zurück nach Granville, Cancale oder wie wir Richtung Saint-Malo.

1| Aufbruchstimmung am Nachmittag von den Îles Chausey – 2| Am Schiffsanleger in Dinard haben Fischer Seespinnen für die Touristen ausgelegt

Die Bucht ist spiegelblank, Krähenscharben fliegen dicht überm Wasser neben dem Schiff her. Weiter draußen treiben Trottellummen vor der Küste. Das Wasser wird kabbeliger und während wir am Fort Nationale vorbeifahren, setzt plötzlich ein kurzer Regenschauer ein. Dann fahren wir in eine schaurige Nebelbank und der Kapitän scherzt, als er das Schiff sicher das kurze Stück nach Dinard gesteuert hat, er sei selber erleichtert, dass er den Kai gefunden hat.

Dort haben Fischer für die Touristen einige Seespinnen dekorativ auf Felsen drapiert. In einer Lache davor liegt ein Nagelrochen und dort, wo das Wasser noch nicht hingelangt ist, liegen mehrere zerteilte Krebskörper auf dem nassen Sand. Um sie herum wuseln drei Steinwälzer – ich sagte es schon, heute ist mein Steinwälzer-Tag! An den Seespinnen selbst haben sie scheinbar kein Interesse, denn sie picken nach allem möglichem im Sand herum. So nah kommt man Vögeln allgemein selten und ich nutze die Gelegenheit, den herrlichen Tag auf den Îles Chausey mit einem außergewöhnlichen 1-Minute-Movie abzuschließen:


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Links

Die touristische Saison auf den Îles Chausey dauert von April bis Oktober.

Anreise
Die beste Art, die Îles Chausey zu besuchen, ist mit einem der Fährschiffe von Granville, Saint-Malo bzw. Dinard. Informationen zu Fahrzeiten und Preisen gibt es unter:
www.vedettesjoliefrance.com (für Abfahrten von Granville, Normandie)
https://compagniecorsaire.com (für Abfahrten von Dinard oder Saint-Malo, Bretagne)

Eine weitere Möglichkeit von Cancale aus besteht in einem Ganztages-Segeltörn auf einem Nachbau eines traditionellen bretonischen Fischerboots, den so genannten Bisquines. Daneben sind mit der Cancalaise auch Halbtagestouren durch die Bucht von Mont Saint-Michel möglich. Informationen dazu unter:
www.lacancalaise.org/balades-nautiques

La Cancalaise

Îles Chausey
Die SCI betreibt eine informative Internetseite – allerdings nur auf französisch.
Dort finden sich auch Hinweise auf Möglichkeiten zur Einkehr und Unterkunft auf Grande Île. Wichtig überall hier an der Küste ist aber auch der Gezeitenkalender! Zuverlässige Informationen rund ums Wetter habe ich mir hier geholt: https://gezeitenfisch.com/fr/basse-normandie/iles-chausey
Neben dem familiär geführten Hotel mit 8 Zimmern gibt es 18 Ferienwohnungen für 2/3 bis zu 8/9 Personen auf Grande Île.
Für das leibliche Wohl sorgen zwei Restaurants und ein Imbiss, welche vor allem die lokale Meeresküche anbieten. Reservierung in den Restaurants ist empfehlenswert, der Imbiss hat durchgehend von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Für weitere Informationen dazu bitte hier weiterlesen:
Le restaurant Contre VENTS et MARÉES mit Imbiss
Hôtel du Fort et des Îles Restaurant und Bar


MERCI für’s Lesen!

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